Eine neue starke genossenschaftliche Regionalbank

Die Volksbanken Limburg und Rhein-Lahn wollen die Zukunft gemeinsam gestalten.

Angesichts der dynamischen Veränderungen im Bankensektor planen die Vereinigte Volksbank Limburg eG und die Volksbank Rhein-Lahn-Limburg eG im Zuge einer Verschmelzung die Weichen für eine gemeinsame und erfolgreiche Zukunft als eine starke genossenschaftliche Regionalbank zu stellen. 

Nach einer vorbereitenden Kooperationsphase soll nach der Absicht der Vorstände und Aufsichtsräte der beiden Häuser ein Zusammenschluss rückwirkend zum 01. Januar 2016 erfolgen. Eine Bündelung der Kräfte ist - so die feste Überzeugung der Vorstände und Aufsichtsräte beider Genossenschaftsbanken - die richtige strategische Antwort auf die zukünftigen Herausforderungen.

Fusion auf Grund identischer Herausforderungen

Die beiden Banken pflegen seit vielen Jahren vertrauensvolle Kontakte und nutzen die Vorteile einer Zusammenarbeit seit einigen Jahren. Die geschäftspolitische Ausrichtung ist sehr ähnlich, beide Häuser stehen auf einem wirtschaftlich gesunden Fundament und haben fast identische, überdurchschnittliche Rentabilitätskennzahlen. Der angestrebte Zusammenschluss ist eine logische Fortsetzung der strategischen Unternehmensentwicklungen beider Kreditinstitute. „Es ist eine Fusion vor dem Hintergrund identischer Herausforderungen zweier erfolgreicher Partner aus einer Position der Stärke“, unterstreicht Matthias Berkessel, Vorstand der Volksbank Rhein-Lahn-Limburg eG.

Mehr Leistung für Kunden und die Region

Von der größeren Einheit versprechen sich die zwei benachbarten Banken Vorteile für alle Seiten. Klaus Merz, Vorstand der Vereinigten Volksbank Limburg: „Im Mittelpunkt stehen die gestiegenen Kundenanforderungen an eine moderne, leistungsstarke Bank. Zusammen wird es uns leichter fallen, die Kundennähe und Qualität zu bewahren, die uns beide bereits heute auszeichnet und es mit noch individuelleren Angeboten und Beratungsleistungen weiterzuentwickeln sowie die Digitalisierung, den Omnikanal-Ansatz und technische Innovation zügig umzusetzen.“ 

Mitglieder und Kunden sollen somit zukünftig ein noch größeres und spezielleres Beratungs- und Betreuungsangebot nutzen können. Zumal sich beide Banken als verlässlicher Partner für Privatkunden und die regionale Wirtschaft verstehen. „Die Fusion dient der Verknüpfung wachsender Wirtschaftsräume - wie Rhein-Main, Limburg und Koblenz - zum Wohle unserer ländlichen Region“, erklärt Dietmar Basta, Vorstand der Volksbank Rhein-Lahn-Limburg eG. Die Sicherung der gesteigerten Leistungsfähigkeit als Basis für starke Mitgliederförderung ist wesentliche Zielsetzung der Fusion. Beide Vorgängerinstitute haben bereits heute eine ausgewiesene Stärke im Firmenkundengeschäft. 

Zielsetzung der neuen Bank ist es, als erster Ansprechpartner für alle Firmenkunden der Region zu agieren. Durch die Fusion wird die Bank den wachsenden Anforderungen der mittelständischen Kunden vollumfänglich gerecht. 

Attraktiver Arbeitgeber

„Für die Mitarbeiter“ so Alfred Ullner, Vorstand der Volksbank Limburg, „entsteht durch das größere Haus ein noch attraktiverer Arbeitgeber, der interessante, berufliche Entwicklungsperspektiven bietet. Die wirtschaftliche Kraft stellt langfristig sichere Arbeitsplätze in Aussicht und die jungen Angestellten profitieren von einem starken, regionalen Ausbilder.“

Regulatorischen Anforderungen besser gerecht werden

Weil Kreditinstitute durch die Regulatorik in Deutschland und Europa zunehmend vor neue Herausforderungen gestellt werden, „können wir mit dem Zusammenschluss zu einer größeren Einheit den regulatorischen Anforderungen besser gerecht werden und durch die Vermeidung von Doppelarbeiten letztendlich auch Kosten sparen“ freut sich Hans Josef Dishur, Vorstand der Volksbank Rhein-Lahn-Limburg eG. Das Geld soll lieber dort investiert werden, wo Mitglieder und Kunden davon profitieren: In die Beratung, in moderne Filialen, in multikanale Zugangswege und die Unterstützung der regionalen Wirtschaft sowie Initiativen vor Ort. 

Gute Vorbereitung, kein Zeitdruck

Nachdem in diesen Tagen die Aufsichtsräte beider Häuser einstimmig „grünes Licht“ für die Eckpfeiler der Fusion gegeben haben, werden die Vorstände auch die nächsten Schritte partnerschaftlich und konstruktiv einleiten. Die Mitgliedervertreter werden kurzfristig schriftlich informiert und zu regionalen Informationsveranstaltungen eingeladen. Über einen Zusammenschluss entscheiden dann die Vertreterversammlungen der beiden Häuser im Juni 2016. 

Die technische und organisatorische Fusion soll dann im Anschluss erfolgen. Dabei sollen im Zuge des Zusammenwachsens vor allem die Mitarbeiter intensiv mit einbezogen werden. „Wir haben keinen Zeitdruck“ betonen die Vorstände „und wollen alle Beteiligte Schritt für Schritt mitnehmen.“

Eine starke neue Bank entsteht

Mit der erfolgreichen Fusion der beiden Institute zur neuen Bank würde eine große und starke genossenschaftliche Regionalbank entstehen. Das gemeinsame Institut käme aus heutiger Sicht auf eine Bilanzsumme von 1,7 Mrd. €, einem verwalteten Kundenvolumen von 3,7 Mrd. €, 34 Standorten und rund 450 Mitarbeitern. In Summe werden dann rund 86.000 Privatkunden und 12.600 Firmenkunden von der neuen Bank betreut. 

 

Diez, Limburg, 16.02.2016

 

Matthias Berkessel, Dietmar Basta, Hans Josef Dishur
Vorstände der Volksbank Rhein-Lahn eG

 

Klaus Merz, Alfred Ullner
Vorstände der Vereinigten Volksbank Limburg eG