2016 war ein gutes Jahr für die Volksbank Rhein-Lahn-Limburg eG

Erste Vertreterversammlung der neuen Bank

„Das Jahr 2016 war ein gutes Jahr“.  So lautete der Tenor der ersten Vertreterversammlung der Volksbank Rhein-Lahn-Limburg eG in der Stadthalle Limburg. Die Vorstandsmitglieder Klaus Merz und Matthias Berkessel ließen vor über 400 Vertretern, Gästen und Mitarbeitern das Jahr 2016 Revue passieren und erläuterten, dass die Fusion gut bewältigt und die Bank für die Herausforderungen der Zukunft gerüstet sei.

Die Bilanzsumme der Volksbank Rhein-Lahn-Limburg eG mit ihren rund 40.000 Mitgliedern und rund 100.000 Kunden beläuft sich zum Jahresende auf 1,756 Mrd. €, die Kundeneinlagen incl. der in Aktien-, Renten- und Immobilienfonds, anderen Wertpapieren sowie Bausparen, Lebens- und Rentenversicherungen angelegten Geldern summierten sich auf insgesamt 2,155 Mrd. €. Die Summe aller vergebenen Kredite belief sich zum Bilanzstichtag auf 1,296 Mrd. €. Hinzu kommen vermittelte Kredite in der Größenordnung von 430 Mio. €. Der Zins- und Provisionsüberschuss betrug 50,8 Mio €, sodass nach Dotierung einer angemessenen Rücklage 4,1 Mio. € Jahresüberschuss ausgewiesen werden konnte.  Auch die Kommunen im Geschäftsgebiet können sich über das gute Abschneiden einer der größten Steuerzahler freuen: rund 2,3 Mio € zahlte die Bank an Gewerbesteuer.

Klaus Merz beleuchtete die wirtschaftliche Entwicklung des abgelaufenen Jahres und rief auch die durchaus schwierige Lage der Finanzmärkte 2016 mit dem kein Ende nehmen wollenden Nullzinsniveau in Erinnerung. Die Fusion bezeichnete Vorstandsmitglied Merz als den richtigen Schritt zu rechten Zeit, um auch künftig nachhaltig, regional, fair und von staatlichem Einfluss frei für die Kunden tätig sein zu können.

Vorstandsmitglied Matthias Berkessel ging in seinem Vortragsteil neben den Bilanzzahlen auf den Erfolgsfaktor „Mitarbeiter“ ein. Rund 400 Mitarbeiter, durchschnittlich 29 Auszubildende und weitere 30 Praktikanten sind in 2016 für die Bank tätig gewesen. Neben den Arbeitskreisen, die die Fusion mit sich brachte, wurden 1.300 Seminartage zur Weiterbildung investiert. Nicht nur als verlässlicher Arbeitgeber, sondern auch als gesellschaftlich engagierte Größe bezeichnete Vorstandsmitglied Berkessel die Bank und deren Mitarbeiter. Aber auch finanziell unterstützte die Volksbank in 2016 durch Spenden, Sponsoring und Crowdfunding mit über 200 T€ in erster Linie gemeinnützig engagierte Vereine.
Am Ende seiner Ausführungen ging Matthias Berkessel auf das Kundenverhalten von heute ein, dem sich die Bank stellen müsse: Das Ziel der Bank ist es, Kundennähe und Beratungskompetenz überall dort, wo Mitglieder und Kunden dies wünschen, erlebbar zu machen. Und das 7 Tage die Woche, 24 Stunden am Tag.

Aufsichtsratsvorsitzender Harald Lang berichtete über die Tätigkeiten des Aufsichtsrates und über das Ergebnis der gesetzlichen Prüfung bevor die Vertreter einstimmig Vorstand und Aufsichtsrat entlasteten und die Verwendung des Jahresabschlusses beschlossen.  Die Mitglieder der Bank können sich nun über eine Dividende in Höhe von 6 Prozent freuen. Die turnusgemäß aus dem Aufsichtsrat ausscheidenden Mitglieder Julia Häuser, Jochen Heckelmann, Thomas Heymann, Peter-Walter Maxeiner und Harald Lang wurden einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.

 

Einstimmig wurden die Vorstandsmitglieder Alfred Ullner, Dietmar Basta, Matthias Berkessel, Klaus Merz und der im April ausgeschiedene Hans Josef Dishur sowie der Aufsichtsrat entlastet.

 

 

Die Mitglieder des Aufsichtsrates der Volksbank Rhein-Lahn-Limburg eG.