Über 150 Teilnehmer beim 3. Immobilientag

Eine gelungene Veranstaltung des Vereins "Haus & Grund Rhein-Lahn e.V." und der Volksbank Rhein-Lahn-Limburg eG in Lahnstein.

Der Verein "Haus & Grund Rhein-Lahn e.V." und die Volksbank Rhein-Lahn-Limburg eG luden gemeinsam zum 3. Immobilientag in die Konferenzräume der Stadthalle Lahnstein ein.

Bereichsleiter Günter Groß, der Volksbank Rhein-Lahn-Limburg eG und Rudi Keßler, Vorsitzender von "Haus und Grund" begrüßten die Gäste, denen insgesamt 4 Vorträge mit unterschiedlichen Themen geboten wurden.

3. Immobilientag
Zufriedene Gesichter beim 3. Immobilientag von „Haus und Grund“ und der Volksbank Rhein-Lahn-Limburg eG (von links) Dominik Schüller (DRK), Oliver Schmidt (Creditreform), Lothar Breitenbach, Marlies Keßler und Rudi Keßler („Haus & Grund Rhein-Lahn e.V.), Günter Groß (Volksbank Rhein-Lahn-Limburg eG), Johannes Müller (J.C. Müller).

Als erster Referent der Veranstaltung, gab Prokurist Oliver Schmidt von der Creditreform wertvolle Hinweise zur Verbraucherüberschuldung und deren Folgen. Sehr interessant waren für die Besucher vor allem die regionalen Unterschiede, die aus dem "Schuldneratlas" ersichtlich wurden sowie die Hauptgründe, die zu einer Überschuldung führen. Nach wie vor an der Spitze liegt als Grund die Arbeitslosigkeit, gefolgt von Krankheit/Sucht, Scheidung und einem nicht zum Einkommen passenden Konsumverhalten.

Mit dem Thema "Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung: Frühzeitig an später denken." traf Dirk Wachendorf den Nerv der Zuhörer. Nach einer Erläuterung und Abgrenzung der beiden Begriffe machte der Rechtsanwalt deutlich, warum es sinnvoll ist, solche Verfügungen zu treffen. "Die Sicherheit im Vorfeld, höchstpersönliche Angelegenheiten möglichst im Sinne des Betroffenen zu regeln und den eigenen Willen bis zuletzt zu respektieren", nannte Wachendorf als wesentliche Gründe.  

Rechtsanwalt Thomas Rompelberg widmete sich den Klauseln im Wohnraummietrecht und zeigte dies anschaulich anhand von Schönheitsreparaturen. Er definierte zunächst den exakten Begriff, zeigte auf was nicht dazu gehört und wies dann darauf hin, wer zur Durchführung von Schönheitsreparaturen verpflichtet ist. Mitgebrachte Vertragsmuster sowie Urteile dazu rundeten den Vortrag ab.

Als vierter Redner des Immobilientages, stellte Dominik Schüller vom Deutschen Roten Kreuz den Hausnotruf des DRK-Mittelrhein vor. 365 Tage im Jahr und rund um die Uhr leiste das DRK Hilfe per Knopfdruck, so der Referent, mit dem Ziel, dass Menschen möglichst lange, selbstbestimmt und unabhängig in der vertrauten Umgebung leben können. Bereits über 2.100 Teilnehmer im Rhein-Lahn-Kreis und Koblenz nutzen dieses Angebot, das u.a. schnelle Hilfe durch naheliegende Rettungswachen leistet.

Jeweils nach den Vorträgen bestand die Möglichkeit zur Diskussion und während kleinen Pause konnten die Gäste sich mit einem kleinen Imbiss stärken.
Günter Groß wies auf der Veranstaltung darauf hin, dass alles, was dreimal stattfindet bereits Tradition sei und gemeinsam mit Rudi Keßler versprach er, auch künftig dieses Veranstaltungsformat anbieten zu wollen.